Trance – kann ich mir nicht vorstellen!

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Jeder Mensch erlebt täglich seinen Trance-Moment!

Das glaubst du mir nicht?
Ich nehme dich mit in die faszinierende Welt der hypnotischen Trance!

Der Begriff TRANCE leitet sich vom lateinischen Wort „transire“ für hinübergehen oder überschreiten ab. Dieses Hinübergehen deute ich als den Moment zwischen dem alltäglichen Geschehen und dem Schlaf. Genau zwischen wach sein und schlafen, liegt der Dämmerzustand. Dieser lässt zu, dass dein Alltag in den Hintergrund rückt und dein Bewusstsein sich ganz speziell auf ein Thema fokussiert.
Somit erlebst du jeden Tag für einen Augenblick deinen Trance-Moment beim Einschlafen.

 

 

Welche Art von Trance gibt es?

Ich gebe dir einen kurzen Überblick, wie und auf welche Art du in deine Innenwelt gehen kannst.

  • Hypnose – durch gezielte Selbsthypnose oder geführt von einem Hypnotiseur*in
  • Spirituelle Techniken – durch Trommelmusik, freiem oder rituellem Tanz und Gesang, Gebete
  • Substanzen – durch Drogen, Pilze oder Kräuter
  • Trauma oder extremer Schmerz – durch einen schweren Unfall, starke Verletzungen, extrembelastende Situation
  • Sport – „ im Tunnel“ z. B. beim Marathon oder Fahrradrennen
  • Atmung – durch verschiedene Atemtechniken
  • Meditation – ob im Sitzen, Liegen oder Gehen
  • voll versunkene Beschäftigung – ein Buch lesen, einen Film schauen, handarbeiten
Trance-Zustand der Meditation

Was empfinden Klienten*innen im schlafähnlichen Dämmerzustand?

Ich nenne dir ein paar Beispiele, wie Klienten*innen den schlafähnlichen Dämmerzustand wahrgenommen haben:

„In meinem Körper spürte ich …..
… eine entspannte Schwere – Ich bin tief in die Liege eingesunken.
… eine gelöste Leichtigkeit – Es fühlte sich an, als ob ich über der Unterlage schwebe.
… eine wohltuende Entspannung – Mein ganze Körper ließ los, alle Verspannungen lösten sich.
… eine innere Ruhe – Meine Atmung wurde ruhig und tief ohne bewusste Steuerung.
… aufkommende Emotionen deutlich – Ob Freude oder Trauer, meine Gefühle zeigten sich in einzelnen Körperregionen ganz deutlich, was sehr heilsam war.“

„Im Geist und im Bewusstsein empfand ich….
… volle Aufmerksamkeit – Ich folgte ganz präsent und aktiv, jeder Zeit, den Worten und Bildern.
… Bilder und Gefühle wellenartig – Mal war ich klar und konzentriert mit meinen Gedanken dabei, mal rieselten die Worte langsam in den Geist. Diese Wellen waren sehr angenehm.
totale Freiheit – In meinen Gedanken war alles möglich, nichts schränkte mich ein, ich konnte mit allen möglichen Varianten spielen.
… tiefe Ruhe – nur ICH war im schlafähnlichen Dämmerzustand wichtig, absoluter Focus auf mich.“

Wenn du diese heilsamen und regenerierenden Empfindungen auch spüren möchtest, dann ruf mich gerne an.

Trance

Wie komme ich in einen tranceartigen Zustand?

Mit der Induktion steigst du in den Hypnosezustand ein. Induktion bedeutet, ich leite die Hypnosesitzung ein, indem ich dir Impulse und Ansagen gebe. Damit bringe ich dich in einen entspannten, aber präsenten Zustand.

Atmung und Tiefenentspannung

Meine Lieblingsmethode ist die Tiefenentspannung.
In meiner Einleitung liegt der Fokus auf dem Loslassen und der Atmung. Alle Muskeln lassen los, lockern sich und eine tiefe Ruhe breitet sich aus. Alle Gedanken dürfen weiterziehen, denn es zählt nur noch der Moment.
Die Atmung ist der Anker. Über die Atmung kommst du immer wieder in die Körperwahrnehmung zurück.

Dave Elmen Induktion

Eine schnelle Möglichkeit in den entrückten Zustand zu kommen ist die Dave Elmen Induktion.
Dave Elmen (1900 – 1967, USA) entwickelte eine Methode, die fix, zuverlässig und nach einem festen Muster abläuft.

Bei der Fraktionierung liegt der Schwerpunkt bei den Augen. Meine Anweisungen lassen die Augenlider erst schwer, müde und schlapp werden. Im nächsten Schritt fordere ich dich auf die Augen zu öffnen. Schließt du sie wieder, verdoppelt sich deine Entspannung. Durch diesen Wechsel von Öffnen und  Schließen gleitest du immer tiefer und tiefer hinein.

analytisches Vorgehen

Mit dem analytischen Vorgehen erreiche ich am besten Menschen, die sehr kontrolliert handeln. In der Psychologie gibt es die Regel „7 + oder – 2“. Diese Regel besagt, dass die meisten Menschen an 7 Dinge gleichzeitig denken können.

Diese Vermutung nehme ich als Grundlage und gebe unterschiedliche Impulse – der Klang meiner Stimme – die Atmung –  das Gefühl der Füße auf der Liege – wie siehst du jetzt von außen aus? usw. Diese geistige Anstrengung löse ich auf, indem ich die Anweisung gebe, jetzt nur noch an das Wichtigste aller Dinge zu denken, die eigene Entspannung.
Diese Erlaubnis löst alle Spannung auf und lässt dich tief gleiten.

Gibt es unterschiedliche Trance-Tiefen?

selbst erschaffene Trance
Es gibt einige Situationen, in denen du in selbst erschaffener Trance bist.
Bestimmt kennst du das Gefühl, wenn du ganz in ein Buch oder einen Film eingetaucht bist. Du nimmst deine Umgebung kaum noch wahr und bist voll fokussiert.
Ein anderes Beispiel, ist, wenn du die Autobahnabfahrt verpasst hast, weil du so in Gedanken warst.

leichten Trancezustand
In die Somnolenz kommst du schon über mehrere bewusste tiefe Atemzüge. Dein Fokus wandert auf die Atmung. Du spürst dabei, ganz deutlich, wie der Atem, in deinen Körper ein und wieder aus, fließt. Diese Fixierung auf deine Atemzüge bringt Entspannung in alle Glieder und den Geist.

mittleren Trance
Der Alltag rückt in der Hypotaxie schon deutlich in den Hintergrund. Eine abgesprochene Einleitung und eine Vertiefung bringen dich in einen wohligen Zustand. Vorschläge in Form von Sätzen kannst du gut annehmen. In Bilder tauchst du in Leichtigkeit ein. Deine Konzentration liegt ganz auf meinen Worten und meinen Impulsen.

tiefe Trance
Der Somnambulismus ist möglich, durch mehrere unterschiedliche Einleitungen und eine gezielte verlängerte Vertiefung. Dabei gehst du zum Beispiel auf einer Treppe immer tiefer und tiefer. Mit jedem Stockwerk fühlst du dich entspannter und noch wohler. Dein Bewusstsein ist weitestgehend eingeschränkt. Ich nutze diese Tiefe nur zur „absoluten“ Entspannung und Regeneration des gesamten Systems.

Wie wird die Trance-Tiefe verstärkt?

Die Atmung ist ein zentraler Punkt in der Hypnose. Damit ist es möglich, den Fokus immer wieder auf sich selbst zu steuern. Gleichzeitig ist er ein Hilfsmittel zu Vertiefung. „Mit jedem weiteren Atemzug entspannst du tiefer und tiefer…..“ ist ein Satz, der immer wieder wiederholt wird.

Um weiter und weiter in den Trancezustand abzutauchen, hilft auch das Bild einer Treppe. Auf meinen Impuls steigst du Stufe für Stufe auf einer wunderschönen Treppe hinunter. Mit jeder Stufe, die du hinabgehst, sinkst du weiter in den Entspannungszustand hinein.

Mit der Fraktionierung (wie bei der Elmen Induktion), was für mich eine kurze Unterbrechung der Hypnose bedeutet, baue ich die Trancetiefe gleichzeitig schrittweise auf. Bereits nach kurzer Zeit, wirst du zurückgeholt und anschließend wieder neu angehalten in deine Innenwelt einzutauchen. Aufgrund mehrfacher Wiederholung steigert sich der dämmerartige Zustand mit jedem Mal.

Trance-Treppe

Nach all den Informationen bist du neugierig geworden?
Du würdest gern eine Hypnose ausprobieren?
Doch es kommen dir Gedanken wie – Willenlosigkeit – Manipulation – Gedächtnisverlust – in den Sinn.
Schau bei meinem Blogartikel „Angst vor Hypnose  – 5 Mythen rein.
Dabei räume ich mit 5 Irrtümern in der Hypnose auf!

 

Mich würde interessieren, …
… mit welcher Art von TRANCE bist du schon mal in Berührung gekommen?

Ich freu mich über deinen Kommentar – herzlichen DANK!

 

 

Wenn du diesen wunderbar entspannenden und fokussierenden Zustand erleben möchtest, buche bei mir einen Termin.
Tauche mit meiner Unterstützung in deine Innen-Welt der Bilder und Gefühle ein.
Nutze die wunderbare Möglichkeit der Hypnose, um dein Leben leichter werden zu lassen.

Schön, wenn ich von dir höre –
Marion Lauter
psych. Heilpraktikerin
www.Herzensglanz.de

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